Gedanken von A–Z

Fischschwarm

Ein großer Fischschwarm ist ein beeindruckender Anblick. Unzählige Fische bewegen sich gemeinsam durch das Wasser. Für unsere Augen verschmelzen sie beinahe zu einer einzigen Gestalt – und doch besteht der Schwarm aus vielen einzelnen Tieren.

Auch der Herr Jesus spricht in Matthäus 13,47–50 von Fischen. Er vergleicht das Reich der Himmel mit einem Netz, das ins Meer geworfen wird und Fische von jeder Art zusammenbringt. Als das Netz voll ist, ziehen die Fischer es ans Ufer. Die guten Fische werden in Gefäße gesammelt, die schlechten werden fortgeworfen.

Eine kommende Scheidung

Das Gleichnis macht deutlich, dass nicht alle Menschen dasselbe Ziel erreichen werden. Heute befinden sich Menschen mit einem echten Glauben und Menschen mit einem nur äußerlichen christlichen Bekenntnis nebeneinander. Am Ende wird Gott jedoch eine endgültige und vollkommen gerechte Scheidung vornehmen.

Es genügt deshalb nicht, getauft zu sein, eine Kirche oder Gemeinde zu besuchen oder sich als Christ zu bezeichnen. Entscheidend ist, ob wir persönlich zu Jesus Christus gehören.

Kein Mensch kann sich selbst zu einem „guten Fisch“ machen. Wir alle haben gesündigt und sind vor Gott schuldig geworden. Gute Werke, religiöse Anstrengungen und ein anständiges Leben können diese Schuld nicht beseitigen.

Gott möchte retten

Gott will nicht, dass Menschen verloren gehen. Deshalb sandte er seinen Sohn Jesus Christus in diese Welt. Jesus führte ein vollkommenes, sündloses Leben. Am Kreuz nahm er stellvertretend das Gericht Gottes über die Sünde auf sich. Er starb und ist am dritten Tag auferstanden.

Wer seine Schuld vor Gott anerkennt und sein Vertrauen auf Jesus Christus und dessen vollbrachtes Werk setzt, empfängt Vergebung und ewiges Leben. Rettung kann man sich nicht verdienen. Man kann sie nur im Glauben als Geschenk Gottes annehmen.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht: „Bin ich besser als andere Menschen?“ Sie lautet: „Habe ich meine Zuflucht zu Jesus Christus genommen?“

Eine wirklich unzählbare Schar

In Offenbarung 7 blickt Johannes auf eine besondere Phase des kommenden Reiches. Er sieht eine große Volksmenge aus allen Nationen, die aus der großen Drangsal kommt. Diese Menschen stehen vor dem Thron und vor dem Lamm und rufen:

„Das Heil sei unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm!“

Offenbarung 7,10

Große Schwärme von Meeresfischen können aus Hunderttausenden oder Millionen Tieren bestehen. Besonders große Schwärme umfassen sogar mehrere zehn Millionen Fische. Solche Zahlen übersteigen bereits unsere Vorstellungskraft.

Die Volksmenge in Offenbarung 7 wird jedoch als eine Schar beschrieben, die kein Mensch zählen kann. Es werden also nicht nur einige wenige Erlöste sein. Gott wird eine gewaltige, für Menschen unzählbare Zahl aus allen Nationen, Völkern und Sprachen retten. Das zeigt, wie groß und weitreichend seine rettende Gnade ist.

Doch inmitten dieser unzählbaren Schar bleibt die persönliche Frage:

Wirst du zu den Geretteten gehören?

Noch bietet Gott dir seine Gnade an. Komm mit deiner Schuld zu Jesus Christus. Vertraue nicht auf dich selbst, sondern auf ihn und sein vollbrachtes Werk. Wer zu ihm kommt, den wird er nicht hinausstoßen.

Wenn du einen großen Fischschwarm siehst, darfst du deshalb daran denken: Die Zahl der Erlösten wird nicht klein sein. Eine unzählbare Schar wird einmal Gott und das Lamm für ihre Rettung preisen. Gott möchte auch dich unter diesen Geretteten sehen.